Zirkulierende zellfreie Tumor-DNA (ctDNA)

Es wird zwischen zirkulierender zellfreier DNA (cfDNA) und zirkulierender zellfreier Tumor-DNA (ctDNA) unterschieden. Tumorzellen geben zellfreie Tumor-DNA (ctDNA) in das Blut ab. Die abgegebene Menge von DNA-Fragmenten ins Blut variiert dabei zwischen den unterschiedlichen Tumorentitäten [2]. Die BEAMing-Technologie ermöglicht den Nachweis geringster Mengen mutierter Tumor-DNA vor dem Hintergrund zirkulierender zellfreier DNA (Wildtyp-DNA). Die Konzentration der ctDNA im Plasma hängt davon ab, ob das Blut vor oder nach der Operation abgenommen wurde und ob der Patient eine neoadjuvante Therapie erhalten hat. Der Nachweis mutierter DNA vor dem Hintergrund der Wildtyp-DNA gleicht der Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Es konnte gezeigt werden, dass ein hoher Anteil der primär diagnostizierten Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom eine ctDNA Fraktion von < 0,01 % - 0,1 % mutierter Allele aufweist. Diese profitieren von der hohen Sensitivität des OncoBEAM® RAS CRC IVD Tests, da sie hierdurch auch für eine Anti-EGFR-Therapie selektiert werden können.